Bachelorthesen
  • Ziel eines aktuellen Forschungsprojektes ist es, komplexe Rissfortschritte während des Glasbruchvorgangs, sowie die resultierenden Bruchstückgeometrie- und -größe zu prognostizieren. Dazu wird am ISM+D unter anderem eine Datenbasis aus experimentellen Untersuchungen erstellt in denen Gläser mit unterschiedlich hohen thermischen Vorspanngraden gezielt gebrochen werden. Die beim Anschlag entstehende Wellenausbreitung im Glaskörper wird mit speziellen Sensoren erfasst. Die Analyse des Bruchbildes erfolgt mittels digitaler Bildbearbeitung.

    Mögliche Themen für eine Abschlussarbeit (Bachelor oder Master):

    - Numerische Charakterisierung von Bruchmorphologien bei thermisch vorgespannten Gläsern

    - Stochastische Modellierung von Bruchmorphologien bei thermisch vorgespannten Gläsern

    Betreuer/in: Miriam Schuster , M.Sc.

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  • Auswirkungen nachträglich eingebauter Sonnenschutzverglasung auf die thermische Behaglichkeit der Nutzer

    Effects of retrofitted sun protection glazing on the thermal comfort of the users

    05.04.2022

    Die derzeit beim neuen Bauingenieurgebäude der TU Darmstadt genutzten Verschattungsmöglichkeiten genügen bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht den Anforderungen der Nutzer. Eine neue Außenverschattung ist aufgrund der Fassadengestaltung des Gebäudes und zu erwartender Kosten derzeit nicht darstellbar. Insofern will die Bauverwaltung der TU Darmstadt punktuell eine neue Sonnenschutzverglasung mit fest angeordneten Lamellen im Scheibenzwischenraum testen, um eine mögliche Steigerung des Wohlbefindens der Nutzer zu identifizieren. Da das menschliche Wohlbefinden stark durch die Temperatur beeinflusst wird, sollen mit Hilfe von Temperaturloggern, einer Behaglichkeitssonde und einer Globe-Sonde Vergleichsmessungen in Räumen mit und ohne die neuen Sonnenschutzvarianten durchgeführt werden.

    Ziel dieser Bachelorthesis ist es, auf der Basis durchgeführter Temperatur- und Behaglichkeitsmessungen Rückschlüsse zu ziehen, ob und ggf. in welchem Umfang die neue Sonnenschutzverglasung eine Verbesserung des Wohlbefindens der Nutzer herbeiführt. Hierzu sind drei Testräume über einen bestimmten Zeitraum messtechnisch zu untersuchen. Ergänzend sind mit den Nutzern der Vergleichsräume Interviews zu führen und auszuwerten, um die aus den Zeitreihen abgeleiteten Ergebnisse zu stützen. Die allgemeine Vorgehensweise bei den angewandten Messungen ist schriftlich, in Form eines Leitfadens, sowie digital, anhand eines Lehrvideos, zu dokumentieren.

    Neben der schriftlichen Ausarbeitung der Arbeit (gedruckt in zweifacher Ausfertigung sowie zusätzlich in digitaler Form auf einem geeigneten Medium) sind im Rahmen eines 20-minütigen Vortrags die wesentlichen Inhalte der Arbeit zu präsentieren.

    Betreuer/innen: Vanessa Schneiker , M.Sc., Yang Xue , M.Sc.

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  • Digitale Ökobilanzierung von Fassaden im Industriesektor mit Hilfe von One Click LCA

    Digital life cycle analysis of facades in the industrial sector using One Click LCA

    05.04.2022

    Der Gebäudesektor ist für über 35 % der globalen energiebezogenen Treibhausgasemissionen verantwortlich und bietet somit einen enormen Hebel zum umweltbewussten Umgang mit Ressourcen. Der hohe Ressourcenverbrauch während der Bauphase eines Gebäudes insbesondere der Gebäudehülle muss künftig auf das nötigste reduziert werden und erfordert somit neue Ansätze im Zuge der frühen Entwurfsphasen. Hierbei soll ein der Fokus beim ressourcensparenden und treibhausarmen Bauen liegen.

    Die Ökobilanzierung (auch als Lebenszyklusanalyse bekannt) stellt dabei eine Bewertungsmethode der Umweltwirkungen von Bauprodukten und Bauprozessen dar, die sich auf den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks bezieht (von der Herstellung über die Nutzung bis zum Rückbau). Bereits werden der frühen Planungsphasen können die Auswirkungen von Entwurfsvarianten (Diversität in Geometrie und Materialauswahl) untersucht werden. Dabei werden die hierfür notwendigen Informationen zu Materialien und Energieströme aus Umweltproduktdeklarationen (EPD) oder Datenbanken, wie z. B. der „Ökobaudat“ entnommen. Digitale Lebenszyklusanalysen können hierbei der Schlüssel für den künftigen Bau von ressourcensparenden Gebäuden sein. Mit dem Grasshopper-Plug-in One Click LCA bietet Rhino die Möglichkeit, solche Lebenszyklusanalysen mit dem CAD-Entwurf zu koppeln und zugleich Parametervariationen durchzuführen.

    Ziel dieser Thesis ist die digitale Ökobilanzierung von drei unterschiedlichen Industrie-Fassadentypen mit Hilfe des Grasshopper Plug-ins One Click LCA. Dabei soll identifiziert und in Grasshopper visualisiert werden, welche Fassade die ressourcenschonendere ist.

    Neben der schriftlichen Ausarbeitung der Arbeit (gedruckt in zweifacher Ausfertigung sowie zusätzlich in digitaler Form auf einem geeigneten Medium) sind im Rahmen eines 20-minütigen Vortrags die wesentlichen Inhalte der Arbeit zu präsentieren.

    Betreuer/in: Carina da Silva, M.Sc.

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  • Analyse und Vergleich verschiedener Varianten zur emissionsarmen Deckung des Trinkwarmwasserbedarfs im Quartier

    Analysis and comparison of different variants for the low-emission coverage of the drinking hot water demand in districts

    29.03.2022

    Ein großer Anteil des Wärmebedarfs in Neubauten ist auf die Trinkwarmwassererzeugung zurückzuführen. Dabei stellen verschiedene Rahmenbedingungen besondere Herausforderungen bei der Integration erneuerbarer Energien zur Quartiersversorgung dar.

    Allgemein gilt: Je niedriger das zu erreichende Temperaturniveau, desto besser lässt sich die Wärmeversorgung mittels regenerativer Energien umsetzen. Für Flächenheizungen reicht in der Regel eine Vorlauftemperatur von 35°C aus. Aus Hygienegründen muss das Trinkwarmwasser entweder auf 60°C erhitzt werden, oder es müssen geringe Stillstandszeiten in den Leitungen eingehalten werden.

    Bei der Erhitzung des gesamten zur Wärmeversorgung notwendigen Wasservolumens werden Exergieverluste in Kauf genommen. Eine Aufteilung in zwei getrennte Systeme ist jedoch kostenintensiv und ggf. nachteilig für die Speicherverluste.

    Zur Warmwasserbereitung bietet sich der Einsatz von Solarthermie an. Diese steht jedoch in Flächenkonkurrenz zur Photovoltaik, mit der elektrische Energie aus dem Stromnetz ersetzt werden kann, die aktuell noch einen hohen CO2-Faktor aufweist. PVT-Kollektoren erzeugen sowohl elektrische Energie als auch Wärme, allerdings auf niedrigerem Temperaturniveau als herkömmliche Solarthermiekollektoren. Mit der elektrischen Energie aus den PV-Zellen können wiederum Wärmepumpen betrieben werden, die das Temperaturniveau der jeweiligen Wärmequelle anheben um das erforderliche Temperaturniveau für das Trinkwarmwasser zu erreichen. Die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe sinkt jedoch mit steigender Senkentemperatur.

    Betreuer/in: Xenia Kirschstein , M.Sc.

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  • Analyse und Optimierung eines geplanten Energiesystems im Ludwigshöhviertel

    Analysis and optimization of a planned energy system in the Ludwigshöhviertel

    29.03.2022

    Auf dem ehemaligen Gelände der Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung im Süden Darmstadts entsteht das Ludwigshöhviertel in Form eines neuen Stadtquartiers für rund 3000 Einwohner:innen. Die Entwicklung eines solchen Quartiers mit zahlreichen Neubauten, aber auch denkmalgeschützten Altbauten, bietet großes Potenzial für die Erprobung innovativer und zukunftsfähiger (Wärme-)Versorgungskonzepte, die insbesondere in der Nutzungsphase möglichst geringe Treibhausgasemissionen aufweisen sollen. Die Bereitstellung von Wärme und Strom soll dabei durch Erdwärmesonden, Wärmepumpen, BHKWs, Photovoltaik und PVT-Anlagen erfolgen.

    Im Rahmen des Reallabors DELTA (Darmstädter Energie-Labor für Technologien in der Anwendung) wird aktuell das Gebäude- und Energiesystemmodell eines Quartierausschnitts im Simulationsprogramm Trnsys erstellt. Anhand dieses Modells sollen verschiedene energetische Analysen durchgeführt werden.

    Betreuer/in: Xenia Kirschstein , M.Sc.

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  • Durch additive Herstellungsmethoden eröffnen sich in vielen Industriezweigen neue Möglichkeiten der Formgebung. Wenngleich später als in anderen Branchen, fasst auch in der Baustoffindustrie diese Technologie immer mehr Fuß. Der Bausektor mit seinem immensen Bedarf an hochgradig individualisierten Bauteilen erscheint als lohnendes Feld für die großflächige Etablierung derartiger Fertigungsweisen. Im klassischen Verfahren für Porenbeton findet zunächst in großen Formen der Aufgasungsprozess statt, anschließend werden die großen Blöcke zu handlichen Steinen konfektioniert und in einem Autoklaven unter Druck und Hitze gehärtet. Die Thesis wird von den Rodgauer Baustoffwerken unterstützt, einem Hersteller, der eines der modernsten Porenbetonwerke Europas besitzt und großes Interesse an der Weiterentwicklung seiner Fertigungsprozesse hat.

    Ziel der Thesis ist es zu untersuchen, inwieweit das 3D-Drucken von spezialisierten Schalungsformen für die Herstellung individualisierter Porenbetonelemente tauglich ist. Dies umfasst die theoretische Entwicklung von Sonderbauteilen und zugehörigen Schalungsstrategien, deren experimentelle Herstellung und eine anschließende wissenschaftliche evaluation der Versuche.

    Betreuer/in: Alexander Wolf, M.A. Architekt

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  • Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) ist ein thermisch vorgespanntes Glas mit, im Vergleich zum thermisch entspanntem Glas, erhöhter Biegezugfestigkeit. Zudem entstehen im Falle des Glasbruches viele kleine Bruchstücke mit stumpfen Kanten, die das Verletzungsrisiko verringern. Die Prüfungen zur Sicherstellung der Biegezugfestigkeit und der Bruchstruktur haben sich seit der Erstveröffentlichung (1996) der relevanten europäischen Produktnorm EN 12150 nicht verändert. Vorgeschrieben ist, täglich zerstörende Prüfungen an begleitend produzierten Glaselementen durchzuführen. Es ist bekannt, dass die Bruchstruktur von der Glasdicke und dem Vorspanngrad abhängt: Bei gleicher Glasdicke führt ein hoher Vorspanngrad zu deutlich kleineren Bruchstücken als ein niedriger Vorspanngrad. Unterschiedliche Vorspanngrade erzeugen unterschiedlich hohe Oberflächendruckspannungen und Kantenmembranspannungen die zerstörungsfrei mittels Spannungsoptik ermittelt werden können.

    Betreuer/innen: Miriam Schuster , M.Sc., Kerstin Thiele , M.Eng.

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  • Um dem Wunsch nach transparenten Fassaden nachzugehen, sollen durch Glas 3D Druck neuartige Verbindungen für Anwendungen in der Fassade entstehen. Bild 1 zeigt den Bauraum des Glas 3D Druckers der TU Darmstadt, der geschmolzenes Glas auf eine erhitzte Basisplatte aus Glas drucken soll.

    Um den Prozess des Glas 3D Druckens zu verstehen, soll das Aufheizen der Basisplatte mittels Heizplatte und Gasbrenner sowie das anschließende Abkühlen untersucht werden. Um das Bruchrisiko während des Druckens zu kennen und reduzieren zu können, sollen Temperaturen und Spannungen während des Drucks untersucht werden. Dafür steht eine Thermografiekamera zur Temperaturmessung der Glasoberfläche zur Verfügung, siehe Bild 2b. Numerische Simulationen sind möglich, um Spannungen während des Aufheizens zu berechnen. Nach dem Abkühlen können Eigenspannungen im Glas verbleiben, die die optische und mechanische Qualität des Bauteils beeinflussen. Die Eigenspannungen können nach dem Druck mittels Spannungsoptik untersucht werden, siehe Bild 2a. In einer Abschlussarbeit können Versuche zum Aufheizen und Abkühlen der Basisplatte am Glas 3D Drucker durchgeführt werden.

    Betreuer/in: Kerstin Thiele , M.Eng.

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  • Verbundglas besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine polymere Zwischenschicht verbunden werden. Im Falle des Glasbruches entsteht ein Resttragverhalten bei dem durch Biegung hervorgerufene Zugspannungen über die polymere Zwischenschicht abgetragen werden. Die numerische Abbildung des Materialverhaltens der Zwischenschicht bei großen Verformungen, wie sie im Falle des Versagens einer oder mehrerer Glasscheiben auftreten, ist zurzeit nicht möglich. Das Materialverhalten ist hier sowohl von der Temperatur und Belastungsdauer als auch von der Höhe der Belastung abhängig, sodass nichtlinear viskoelastische Materialmodelle notwendig werden.

    Betreuer/innen: Miriam Schuster , M.Sc., Kerstin Thiele , M.Eng.

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  • 13.01.2022

    Die Bauindustrie verlangt nach nachhaltigen, energieeinsparenden Lösungen. Insbesondere transparente Fassaden sind für Energieverluste in Gebäuden verantwortlich, weshalb insbesondere energetisch optimierte Fenster- und Fassadensysteme benötigt werden. Um dem Ziel einer nachhaltigen und anpassungsfähigen Gestaltung gerecht zu werden, sollten Systeme, die energetisch optimierte Neubauten und die Erneuerung von Glaskomponenten in bestehenden Gebäuden ermöglichen, jedoch nicht an Materialverbrauch und schlanken Aufbauten einbüßen. Eine Technologie, die die vorgenannten Anforderungen erfüllt, ist die Vakuum- Isolierverglasung (VIG). Durch die Erzeugung eines Vakuums zwischen zwei Glasscheiben, die am Rand hermetisch abgedichtet sind, wird eine hohe thermische Performance bei gleichzeitig sehr dünnem Fensteraufbau möglich, da der Scheibenzwischenraum im Gegensatz zu herkömmlichen Isolierglaseinheiten drastisch reduziert werden kann (von 10-15 mm auf etwa 0,2 mm).

    Um dem atmosphärischen Druck standzuhalten, der durch das erzeugte Vakuum zwischen den Scheiben entsteht, wird winzige Abstandhalter innerhalb des Vakuumspalts positioniert, die verhindern, dass sich die Glasflächen berühren. Eine typische VIG-Anordnung ist in Abbildung 1 dargestellt. Wie man sich vorstellen kann, verhält sich ein solches System nicht wie eine monolithische Glasscheibe gleicher Dicke, sondern eher wie ein Verbundsystem.

    Betreuer/in: Isabell Schulz, M.Sc.

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  • Vakuumisolierglas – Technologie für eine energieoptimierte Gebäudehülle

    Vacuum insulated glazing – A technology for an energetically optimized transparent building envelope

    13.01.2022

    Bei Vakuumisoliergläsern (VIGs) handelt es sich um eine innovative Fenstertechnologie, die das Potenzial hat, energieeffiziente Gebäude zu revolutionieren. Fenster und transparente Fassaden- elemente sind für einen großen Teil des Wärmeverlustes in Gebäuden und damit für einen großen Kohlenstoff-Fußabdruck verantwortlich. Vakuumisoliergläser (VIGs) bestehen aus Glasscheiben, zwischen denen ein Vakuumzwischenraum erzeugt wird. So können thermische Effekte minimiert und damit die Energiebilanz der transparenten Bereiche von Gebäudehüllen optimiert werden. Damit die Einzelgläser des VIGs der hohen Belastung des Drucks der Atmosphäre über mehrere Jahrzehnte standhalten können, werden wie in untenstehender Abbildung zu sehen kleine Ab- standhalter in den vakuumierten Scheibenzwischenraum eingesetzt. Diese sind sehr klein und ha- ben neben dem Randverbund, welcher das VIG hermetisch versiegelt, einen entscheidenden Ein- fluss auf das mechanische und thermomechanische Verhalten von Vakuumisoliergläsern. Spannend ist nun diesen Einfluss zu untersuchen und Implikationen für die normativ geregelte Verwendung der innovativen Vakuumisoliergläser zu erarbeiten, um einen entscheidenden Beitrag in der Etablierung der energieoptimierten Fenster- und Fassadensysteme in Deutschland und Eu- ropa zu leisten.

    Betreuer/innen: Isabell Schulz, M.Sc., Franz Paschke, M.Sc.

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  • Entwicklung einer Methode zur Qualitätskontrolle bei Vakuumisoliergläsern

    Development of a method for quality control of vacuum insulated glazing

    09.01.2022

    In dieser Thesis geht es um die Optimierung des Herstellprozesses von Vakuumisoliergläsern (VIG) – innovativen Gläsern, die in energieeffizienten Fenster- und Fassadensystemen zum Einsatz kommen. Aufgrund einer Hauptkomponente des VIG-Systems, den sogenannten Spacern können an der Glasoberfläche eines VIGs während der Produktion Vorschädigungen entstehen, die einen negativen Einfluss auf die Lebensdauer des Systems haben können. Um bereits während der Produktion entsprechende Schädigungen detektieren und den Grad der Schädigung bewerten zu können, ist es Ziel dieser Arbeit eine Methode zur Qualitätskontrolle von Vakuumisoliergläsern zu entwickeln.

    Betreuer/innen: Henrik Riedel, M.Sc., Isabell Schulz, M.Sc.

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  • Abbildung und Bewertung von Energieeffizienzmaßnahmen in bestehenden Industriegebäuden auf Basis der Modelica-Bibliothek „buildings“

    Mapping and evaluation of energy efficiency measures in existing industrial buildings based on the Modelica „buildings“ library

    17.12.2021

    Die energetische Sanierung des Gebäudebestands ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der europäischen Klimaziele. Die Sanierung von Produktionsgebäuden wird dabei oft vermieden, um teuren Produktionsstops vorzubeugen. Im Forschungsprojekt „ETA im Bestand“ werden Nachrüstlösungen für bestehende Industriegebäude entwickelt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung von Gebäude, technischer Gebäudeausrüstung und Produktion. Zur Abbildung der Produktionsumgebung sowie zur Analyse von Energieeffizienzmaßnahmen wird die Modelliersprache Modelica verwendet. Als Entscheidungsbasis zur Auswahl von Maßnahmen entsteht eine Modellbibliothek, auf die Wissenschaftler:innen wie auch Energieberater:innen Zugriff haben sollen. Somit können Hemmnisse für die Umsetzung von Maßnahmen abgebaut werden.

    Betreuer/in: Xenia Kirschstein , M.Sc.

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  • Folienkissen aus Dünnglas

    Thin glass foil cusions

    09.12.2021

    Unter zweiachsiger Krümmung können in dünnem Glas, ähnlich wie bei Textilmembranen, Membranspannungen einen erheblichen Teil der Lastabtragung übernehmen. Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Umsetzbarkeit von Glasluftkissen in Fassaden und Dächern.

    Betreuer/in: Timon Peters , M.Sc.

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  • Konzeptionierung und Auslegung von Lüftungsanlagen mit hoher Wärmerückgewinnung

    Conceptual design and layout of ventilation systems with high heat recovery

    04.11.2021

    Die Konzeptionierung von Lüftungssystemen im mehrgeschossigen Wohnungsbau birgt ein großes Potenzial zur Energieeinsparung und zur Erhöhung des Wohnkomforts. Vor allem schlechtes Lüftungsverhalten führt zu einem deutlichen Anstieg der Wärmeverluste. Dennoch ist das Lüften der Räume sehr wichtig, da es der Schimmelbildung vorbeugt, die Frischluft das Wohlbefinden der Bewohner steigert, aber auch etwa die Konzentration von gesundheitsschädlichen Aerosolen oder Partikeln senkt. Wie lässt sich also ein hoher Nutzungskomfort mit einer guten Belüftung der Gebäude, bei gleichzeitig geringem Wärmeverlust gewährleisten?

    Im Rahmen des Neubaus des Darmstädter Ludwighöhviertels (ludwigshoehviertel.de) soll genau diese Problematik untersucht werden.

    Betreuer/innen: Anja Schaffarczyk , M.Sc., Joscha Reber , M.Sc.

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  • Entwicklung eines Tools zur Bewertung von Energieeffizienzmaßnahmen in bestehenden Industriegebäuden

    Development of a tool for the evaluation of energy efficiency measures in existing industrial buildings

    28.10.2021

    Die energetische Sanierung des Gebäudebestands ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der europäischen Klimaziele. Die Sanierung von Produktionsgebäuden wird dabei oft vermieden, um teuren Produktionsstops vorzubeugen. Im Forschungsprojekt „ETA im Bestand“ werden Nachrüstlösungen für bestehende Industriegebäude entwickelt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung von Gebäude, technischer Gebäudeausrüstung und Produktion. Ein Teilziel ist die Entwicklung eines Tools, das einen einfachen Vergleich verschiedener gebäudebezogener Energieeffizienzmaßnahmen in bestehenden Industriegebäuden ermöglicht. Damit sollen Hemmnisse zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen abgebaut werden.

    Betreuer/innen: Xenia Kirschstein , M.Sc., Anja Schaffarczyk , M.Sc.

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  • Von Schnee zu Gletschereis: Einfluss räumlicher Variabilität auf die Verdichtung von Firnschnee

    From snow to glacier ice: impact of spacial variability on firn desification

    01.04.2021

    Die Verdichtung von Schnee führt zu einer porösen Struktur, die als Firn bezeichnet wird. Auf Gletschern wird dieses poröse Medium über viele Jahre durch weitere Schneeakkumulation zu Eis verdichtet. Es ist bekannt, dass der Verdichtungsprozess maßgeblich von der Temperatur und der Schneeakkumulation abhängt. Die ganzheitliche physikalische Beschreibung des Prozesses ist jedoch nach wie vor eine nicht gelöste Fragestellung. Die Arbeit soll untersuchen, welchen Einfluss vertikale Variabilitäten der Schneeschichtung auf den Spannungszustand in kompressiblen Schichten haben.

    Betreuer/in: Dr.-Ing. Philipp Rosendahl

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  • Numerische Simulation der thermisch induzierten Spannungen von Fassadenverglasungen

    Numerical simulation of the thermally induced stresses of facade glazing

    29.03.2021

    Fassadenverglasungen werden durch verschiedene Belastungen, wie etwa Eigengewicht, Wind, Stoßbeanspruchungen beansprucht. Zusätzlich ist jedoch auch die Belastung durch Temperatur zu beachten. Diese thermische Belastung setzt sich in der Regel aus zwei Komponenten zusammen, und zwar aus der Sonneneinstrahlung auf die Glasoberfläche und die Umgebungstemperatur. Immer wieder kommt es bedingt durch die jeweilige Einbausituation, Verschattung, Orientierung (Himmelsrichtung), etc. zu thermisch induzierten Glasbrüchen, die in der Baupraxis bereits ein bekanntes Problem darstellen. In der Regel sind die Verglasungen (z.B. Isolierglas), bei denen es zum thermischen Bruch kommt, diejenigen, welche mit nicht thermisch vorgespanntem Glas (annealed glass) zusammengesetzt sind. Der thermische Bruch stellt sich überlicherweise von der Glaskante aus ein, da diese den größten Grad der Schädigung (größte Kerben) enthält und zugleich dort die maximalen Beanspruchungen aus der thermischen Belastung resultieren. Im Rahmen einer Bachelor- oder Masterthesis soll eine Isolierglaseinheit thermischmechanisch mit Hilfe einer Berechnugssoftware z.B. Ansys numerisch simuliert und dabei verschiedene Parameter analysiert werden.

    Betreuer/in: Gregor Schwind , M.Sc.

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